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Fragen und Antworten zur Hypnose


Hypnose – was steckt wirklich hinter diesem Phänomen?

Zur Hypnose gibt es unterschiedliche Definitionen. Bis heute konnte sich die Fachwelt noch nicht auf eine allgemein gültige Definition verständigen. Hier nun vier Definitionsmodelle, die die Hypnose aus jeweils unterschiedlichen Richtungen beleuchten:

1. Hypnose ist die vollkommene Konzentration auf eine einzelne Idee, eine einzelne Vorstellung oder eine Suggestion.

2. Hypnose ist das Ausblenden externer Reize, während die eigene Wahrnehmung im Zustand der Entspannung nach innen gelenkt wird.

3. Hypnose öffnet das Unterbewusstsein, indem es das bewusste Denken einschränkt.

4. Hypnose ist eine Art der moderierten Trance, einem vollkommen natürlichen Zustand, den wir jeden Tag mehrmals erreichen.

Mythen und Fakten:

Frage: Gibt es Risiken bei Hypnose?

Antwort: Grundsätzlich nein. Hypnose bedeutet Trance, ein vollkommen normaler Zustand, den jeder von mehrmals täglich erreicht. Es gibt keinen Kontrollverlust – niemand liefert sich in Hypnose aus – niemand kann gegen seinen Willen gezwungen werden.

Frage: Bin ich bei Hypnose willenlos?

Antwort: Nein In der Hypnose wird stets ein Restbewusstsein existieren.

Frage: Ich habe Angst vor Hypnose?

Antwort: Die Angst ist eine gute und vollkommen natürliche Sache, es liegt in der Geschicklichkeit des Hypnotiseurs, Ihnen diese Angst zu nehmen.

Frage: Kann ich aus der Hypnose nicht mehr aufwachen?

Antwort: Nein, es ist unmöglich, dass man aus einer Hypnose nicht mehr aufwacht, die Hypnose wird höchstens in einen natürlichen Schlaf übergehen, aus dem man ganz natürlich wieder aufwacht.

Frage: Würde ich in Hypnose jemandem ein Geheimnis verraten?

Antwort: Nein, auch unter Hypnose ist man noch fähig zu lügen.

Frage: Kann ich mich hinterher noch an die Hypnose erinnern?

Antwort: Die Erinnerungsfähigkeit hängt von der Trancetiefe und gegebenenfalls von den  Suggestionen ab, die eingebracht wurden. Gerade in sehr tiefer Trance kann es durchaus zu einer partiellen Amnesie kommen, in der man sich an Teile der Hypnose nicht mehr erinnern kann.

Frage: Gibt es Nebenwirkungen?

Antwort: Ja. Menschen die an einer Hypnosesitzung teilgenommen haben berichteten, dass Sie nach einer energetischen Hypnose ein Gefühl grosser innerer Ruhe und Harmonie fühlten. Nichts konnte sie im Moment aus der Bahn werfen, auch im Beruf und in Beziehungen war der Stress als gemindert wahrnehmbar.  Die Lernfähigkeit erhöhte sich, Prüfungsängste legten sich, der innere Focus für das Wesentliche nahm zu.

Hypnose und Altersregression

Frage: Kann man in Hypnose tatsächlich vergangene Situationen wieder erleben?

Antwort: Ja. Die Erinnerungsfähigkeit hängt von der Trancetiefe ab. Man kann sich das so vorstellen, dass jedes Ereignis in unserem Leben von Geburt an, in einer Art Videothek als Bild, manchmal mit Ton gespeichert wurde und in unserem Unterbewusstsein verankert ist.

Frage: Kommen auch unangenehme und bereits verdrängte Erinnerungen wieder zum Vorschein?

Antwort: Erinnerungen die im täglichen Leben vom Unterbewusstsein zurückgehalten werden, kommen auch in Hypnose nicht zum Vorschein, bzw. stellen sich verzerrt dar. Hier liegt es an der Geschicklichkeit des Therapeuten, entstandene Ängste, Phobien und Blockaden aufzuspüren und zu lösen.

Frage: Gibt es auch Rückführungen unter Hypnose?

Antwort: Ja, denn was immer bei einer Rückführung „herauskommt“, hat mit der betreffenden Person zu tun, auch mit der anderen Person in der Therapeutenrolle, denn er moderiert die Rückführung. Es ist eine Gesprächs, - Reflexions- und Introspektions - Basis, nicht mehr und nicht weniger.

 

Hypnose in der Heilbehandlung.

Hypnose wird schon seit Jahrtausenden genutzt, um die Heilkräfte des Menschen zu aktivieren und für seine Gesundheit zu nutzen. Aber erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben Wissenschaftler, Psychologen und Therapeuten begonnen, die Hypnose ganz systematisch zu erforschen und haben so die Weichen in Richtung einer klinisch anerkannten Therapiemodalität gestellt.

Hypnose und neurotische Erkrankungen.

Hypnose und Deppressionen:

Hypnose galt bis in die 80er Jahre als ungeeignete Behandlungsmodalität für Depressionen. Erst der amerikanische Arzt Dr. Michael D. Yapko hat neue Anregungen gegeben und die Hypnose als geeignete komplementäre oder gar alternative Behandlungsform für Depressionen etabliert.

Hypnose und Ängste.

Hypnose kann gerade im analytischen Kontext großen Zugewinn bei der Behandlung von Angsterkrankungen bringen. Primär wird die durch Hypnose induzierte Entspannung als angenehm empfunden, externe Stressfaktoren können intern anders bewertet werden und alte Glaubensmuster werden aufgelöst. Die Erfolge bei der generalisierten Angststörung zeugen davon, dass das Potential der Hypnose hier absolut zur Geltung kommt.

Hypnose bei Panikattacken und Phobien.

Hypnose hat sich auch hervorragend bei der Behandlung von Panikattacken bewährt. Es ist nicht damit getan, einfach Suggestionen gegen die Panikattacken zu geben. Hypnose ist weitaus komplexer und kann im Endeffekt nicht „um- programmieren“ oder komplett manipulieren. In der Regel wird die Hypnose deshalb in einen therapeutischen Kontext eingebettet und gewinnt dadurch deutlich an Wirkung.

Phobien sind in der Regel an einen Auslöser gebunden (z.B. Flugangst) wohingegen Panikattacken  zufällig auftreten. In der Praxis wird zwischen Phobie und Panikattacke jedoch kaum unterschieden und die Behandlung verläuft in beiden Fällen ähnlich. In der hypnotischen Arbeit wird ein starker Schwerpunkt auf das Thema Entspannung gelegt. In der analytischen Arbeit wird versucht, an die Wurzel der Krankheit zu kommen.

Hypnose und Psychosen.

Bis heute ist umstritten, ob Hypnose bei einer vorhandenen Psychose kontraindiziert ist. Der überwiegende Teil der vorhandenen Literatur deutet an, dass Hypnose bei einer Psychose nicht zum Einsatz kommen sollte. Gerade in jüngster Zeit gibt es jedoch immer mehr Therapeuten und Ärzte, die hypnotische Behandlungen trotz Psychose erfolgreich durchführen.

Hypnose und körperliche Leiden.

Hypnose wird oft eine „Wunderwirkung“ bei körperlichen Leiden nachgesagt. Tatsächlich kann Hypnose sehr vorteilhaft bei psychosomatischen Erkrankungen wirken und auch den Verlauf von rein körperlichen Erkrankungen positiv beeinflussen. Mit Hypnose wird auch „Unmögliches“ oft möglich.

Hypnose in der zahnärztlichen Behandlung.

Auch in der zahnärztlichen Praxis erlangt Hypnose zunehmend an Bedeutung. Ein Anwendungsgebiet ist die Schmerzkontrolle. Weitaus häufiger wird die Hypnose allerdings dazu genutzt, um die Angst vor der Behandlung zu nehmen.

Hypnose in der Lebensberatung.

Drei wichtigen Themen habe ich bereits jeweils ein Kapitel gewidmet: dem Rauchen, dem Gewicht und dem Alkohol. Weitere Themen kann man unter www.wikipedia.de suchen,

aber mir sind folgende besonders wichtig, Selbstbewusstseins -stärkung und Prüfungsängste.

Selbstbewusstseinsstärkung und auch Egostärkung sind mit Hypnose hervorragend zu realisieren. Entspannung, gekoppelt mit guten Suggestionen führen schnell zum gewünschtem Erfolg. Tiefer liegende Blockaden werden meist auf analytischem Weg bearbeitet. Besonders hervorheben möchte in diesem Zusammenhang die von mir angewandte Hypnose vor Gericht, die dem Klienten die notwendige Ruhe und  Selbstsicherheit gibt, auch schwierige Situationen selbstbewusst zu meistern.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, oder ein Persönliches Gespräch wünschen, so nehmen Sie unter der Tel.Nr: 0228-3507813 oder über mein Kontaktformular Verbindung mit mir auf.

 

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